BAHN FREI FÜR DIE ZUKUNFT! BADESPASS STATT DAUERREPARATUR!

Wieso ein Neubau?


Es wird behauptet:
„Das Bad steht doch gut da und auch die Wasserqualität ist gut. Der Rest kann doch leicht und kostengünstig behoben werden.“

Die Fakten sagen:
Oberflächlich betrachtet scheint beim Penzberger Wellenbad alles in Ordnung zu sein, doch das stimmt nicht: Mehrere externe Fachleute kamen zu dem Ergebnis, dass der Bau aus dem Jahr 1976 sowie all seine Komponenten ihre Nutzungsdauer überschritten haben. Die technischen Anlagen sind in einem bedenklichen Zustand und entsprechen nicht dem Stand heutiger Technik. Es besteht dringender Ersatzbedarf, denn es drohen immer wieder Betriebsausfälle und sicherheitstechnische Probleme. Kurzfristige Schließungen sind die Folge – und das ist nicht im Sinne der Badegäste. Deshalb ist ein Neubau die beste Lösung. 


Es heißt immer wieder:
„Das Schwimmbad ist gut wie es ist. Wieso sollte man es jetzt schließen und neu bauen?“

Wir wissen aber:
Eine kleine Ertüchtigung reicht nicht aus und Teilmaßnahmen führen zu einem Sanierungsstau. Zudem ist die im Raum stehende günstigere Lösung für 3 Mio. Euro durch keine belastbaren Fakten gedeckt. Das Wellenbad muss auf jeden Fall komplett überholt werden, womit das zuvor investierte Geld dann verloren wäre. Eine Generalsanierung kostet heute über 20 Mio. Euro, einschließlich der Ergänzungsangebote (Außenbecken, Rutsche, Sauna etc.). Eine Arbeitsgruppe ging bereits 2014 von einem Sanierungsbedarf in Höhe von 10,1 Mio. Euro aus. Seitdem sind allein die Baupreise um jährlich 2 – 3 % gestiegen. Zudem gilt seit 1. Januar 2016 eine neue Energiesparverordnung. Im Übrigen muss das Hallenbad auch für eine Generalsanierung geschlossen werden. Daher ist ein Neubau die wirtschaftlichste und vernünftigste Lösung.


Uns wird vorgeworfen:
„Der wertvolle Vereinssport und regelmäßige Freizeitspaß vor Ort gehen für zwei Jahre verloren.“ 

Dabei ist Fakt:
Mit Reparaturen baden gehen – besser nicht! Unser Ziel ist es, die schwimmbadlose Zeit auf ein kalkulierbares Minimum zu reduzieren. Deshalb bauen wir ein Hallenbad nach neuesten Standards, das die nächsten 40 Jahre für Badespaß sorgt. Einzelne Reparaturen sind nicht plan- oder kalkulierbar, sondern verhindern einen durchgängigen und regelmäßigen Betrieb.


Lassen Sie diese Chance nicht ins Wasser fallen!

Mit dem neuen Hallenbadkonzept werden die an uns geäußerten Wünsche der Familien, Sauna- und Sportfreunde sowie Vereine umgesetzt – und dabei Umwelt und Kosten geschont.


Wählen Sie das attraktive Bad der Zukunft!

Das neue Hallenbad garantiert eine auf ein kalkulierbares Minimum reduzierte schwimmbadlose Zeit, nachhaltig familienfreundliche Eintrittspreise sowie ein langfristig sinn-volles Wirtschaften.


Schwimmen Sie in die Zukunft, statt mit Reparaturen unterzugehen!

Das bestehende Bad wurde von mehreren Fachleuten begutachtet. Alle Bauteile und Komponenten haben nach über 42 Jahren Betrieb ihre Nutzungsdauer überschritten. Ein Neubau bzw. eine zusammenhängende Gesamtsanierung wird von Fachbüros dringend empfohlen. Das ist mit Einzelreparaturen nicht zu machen.


Handeln Sie jetzt, statt laufend mit Reparaturen baden zu gehen!

Reparaturen bedeuten fehlende Planbarkeit von Öffnungszeiten und Verfügbarkeit der Einrichtungen. Jeden Tag kann etwas sein! Für den Neubau existiert hingegen ein verlässliches Konzept für die Überbrückung in anderen Bädern.


Handeln Sie jetzt, statt laufend mit Reparaturen baden zu gehen!

Reparaturen bedeuten fehlende Planbarkeit von Öffnungszeiten und Verfügbarkeit der Einrichtungen. Jeden Tag kann etwas sein! Für den Neubau existiert hingegen ein verlässliches Konzept für die Überbrückung in anderen Bädern.


Geben Sie uns IHRE STIMME und lassen Sie uns einmal investieren, statt unkalkulierbare Kosten auszubaden.


UNSER FAZIT: Lieber morgen genießen, statt heute ständig schließen!


Gestern haben wir neue Banner der Initiative gegen den Neubau gesehen.
Dazu folgende Anmerkungen und Fragen:

(klicken Sie bitte auf das Bild für eine vergrößerte Darstellung)

Antworten und Fragen zum Banner

Wir wollen es wissen!

Stellen Sie uns Ihre Fragen zum neuen Hallenbad – wir antworten!

Das neue Hallenbad für Penzberg bedeutet ein vollkommen neues Kapitel für unseren Ort. Da entstehen viele Fragen. Stellen Sie uns Ihre – gleich jetzt, gleich hier!

Ihre Frage wird – natürlich anonymisiert – inklusive unserer Antwort veröffentlicht. 

  1. Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus.

Bisherige eingereichte Fragen:



Frage
: Wie hoch ist die Kostenschätzung für den Neubau des Familienbades, wie es jetzt geplant ist (Bad, Sauna, Gastronomie, Rutsche) ?

Antwort: Die Kosten betragen 19.107.319 € netto.



Frage
: Ich würde gerne wissen, wie viele Meter lang das neue Becken werden soll.

Antwort: Das Schwimmerbecken hat eine Länge von 25 m und wird nach den Anforderungen der Förderrichtlinien für das Schulschwimmen gebaut. Das derzeitige Becken hat eine Länge von 35 m, weil ein Strandauslauf von 10 m für die Wellen erforderlich ist. Dieser Strandauslauf entfällt nach dem Neubau.

Mit dem neuen Becken besteht die Möglichkeit Schwimmerbahnen abzuteilen und diese für Sportschwimmer zur Verfügung zu stellen.



Frage
: Ihr geplantes Schwimmbecken hat eine Wasserfläche von 318m² geteilt durch 25m Länge enspricht einer Breite von 12,56m. (je Bahn >2,50m) Warum wird bei der Planung einen Sportbecken nicht das FINA / DSV Reglement für Schwimbecken beachtet? Die Schwimmbeckenbreite laut FINA Reglement sollte für den Typ C 16,67m betragen.

Antwort: Das neue Hallenwellenbad bringt eine deutliche Verbesserung für den Schwimmverein, da das jetzige Becken für Wettkämpfe nicht zugelassen ist. Derzeit ist ein Schwimmbecken der Kategorie „W“ (wie Wellenbecken) vorhanden.

Das neue 25m Becken dient in erster Linie dem Schulschwimmen, da hierfür auch eine Förderung der Regierung von Oberbayern in Aussicht gestellt wurde. Dafür müssen einige Parameter eingehalten werden diese werden von dem geplanten Schulschwimmbecken erfüllt.

Kategorie C ist in einem Schwimmbad dieser Größe nicht üblich und wird in Deutschland sehr selten umgesetzt. Der Grund hierfür sind die hohen Anforderungen der FINA an die Ausführung. Es reicht nicht nur die Wasserfläche um 100qm zu vergrößern (welche die Kosten des Beckens, der Wasseraufbereitung und der Lüftung deutlich erhöhen), sondern bei sorgfältiger Durchsicht der Anforderung kommen hier zusätzliche Maßnahmen hinzu.
Es soll eine finnische Rinne ausgebildet werden. Diese benötigt mehr Platz.
Die Beleuchtungsstärke soll größer werden.
Die Beckenumgangsflächen müssen deutlich größer sein (ca. 400qm mehr).
Zudem macht Kategorie C nur Sinn wenn auch entsprechend Platz für Zuschauer zur Verfügung steht.

Regionale Wettkämpfe können auch in einem 25m Sportbecken stattfinden. Für amtliche Wettkämpfe des DSV werden normalerweise Stützpunktbäder mit entsprechender Infrastruktur benutzt. Kategorie C ist somit für die Anzahl der Wettkämpfe in Relation zum Aufwand eine vollkommen übertriebene Forderung.



Frage
: Welche Schwimmbäder stehen Vereinen, Schulen aber auch der Bevölkerung während der Bauphase zur Verfügung? Wie wird der Transport dorthin für die Vereine und Schulen geregelt? Welche Zeit (nur Gesamtzeit) wurde für die Vereine und Schulen eingeplant? (nur gebuchte Gesamtstunden? Die genauen Buchungszeiten sind aktuell noch unerheblich)

Antwort: Der Bevölkerung stehen alle Bäder in der Umgebung zum Schwimmen zur Verfügung. Im 30-Minuten Einzugsbereich gibt es in folgenden Orten öffentliche Bäder:

Ganzjahresbetrieb:
Kochel am See
Geretsried
Bad Tölz
Lenggries
Weilheim
Peißenberg
Freibadbetrieb:
Benediktbeuern
Bichl

Der Schwimmverein trainiert bereits aktuell 1 x die Woche in Weilheim. Die Stadtwerke Bad Tölz haben am Dienstag und Donnerstag Trainingsmöglichkeiten (jeweils 2 Stunden) für den Schwimmverein angeboten.  Somit sind 3 Trainingstage bereits gesichert.

Das Kommunalunternehmen ist auch mit anderen Bädern in Verhandlung. Die Betreiber können ohne genauen Zeitpunkt der Nutzung keine verbindlichen Auskünfte geben. In einem Gespräch mit Vertretern der Penzberger Schulen signalisierten die Verantwortlichen, dass die schwimmbadlose Zeit anderweitig überbrückt werden kann.

Das Kommunalunternehmen wird sich weiterhin bemühen für die Nutzer des Bades, sei es Schulen, Vereine, Kurse, Wasserflächen in anderen Bädern zu bekommen. Wir würden uns sehr freuen, wenn die Suche nach Ersatzwasserflächen gemeinsam mit den Nutzern erfolgen würde.



Frage: Wie hoch werden die Eintrittspreise eines neuen "Familienbads" sein/ wie hoch werden sie kalkuliert? (Stunden/Tages/ Erwachsenen/ Kindertarif)

Antwort: Die Preise werden sich an den anderen Bädern in der Umgebung orientieren. Der Verwaltungsrat hat seinen ausdrücklichen Wunsch geäußert, dass die Preise familienfreundlich bleiben. Der Durchschnittliche Eintrittspreis für das Bad pro Besucher ist mit 4,27 € und der durchschnittliche Eintrittspreis für die Sauna pro Besucher ist mit 12,50 € kalkuliert.



Frage: Kann es sein, dass die derzeit angenommenen 21.000.000 € Baukosten für ein neues Familienbad nochmals überschritten werden?

Antwort: Kostenschätzung liegt bei 19.107.319 € netto. In diese Kosten ist bereits eine marktbedingte Baupreissteigerung von 6 % eingerechnet.



Fragen: Wie hoch würde der absolute Wert an Energieverbrauch (in kW) und klimarelevanter Emissionen (in Tonnen CO2/CO2-Äquivalente) pro Jahr (laufender Betrieb aller Einrichtungen) im Falle einer Entscheidung zu Gunsten eines neuen Familienbades  ausfallen? Ich bitte um Veröffentlichung einer Umweltbilanz, die nicht nur die (unterstellt höhere) Effizienz eines neuen Bades sichtbar macht sondern den "rebound-Effekt" wegen des höheren Komforts, Erweiterung usw. nicht verschleiert.
und
Wie hoch ist der Energieverbrauch und die klimarelevanten Emissionen (in t) des aktuellen Wellenbades (absolute Zahlen), wie weit könnten die Werte nach einer Sanierung reduziert werden? Wie sieht die Umweltbilanz einer Sanierung (CO2-Äquoivalente) aus?

Antwort: Der Energieverbrauch wird durch die effizientere Technik ca. 30 bis 40% unter den Verbräuchen der aktuellen Komponenten liegen. Das neue Bad ist in Bezug auf Fläche, Kubatur und Wasserflächen nicht mit dem Wellenbad vergleichbar.



Frage: Hallo ich habe nichts gegen den Neubau aber Warum baut ihr ihn nicht daneben auf der Wiese was viele Bürger begrüssen würden, denn dann könnte das Wellenbad daweile für Vereine,wo auch meine Kinder schwimmen, geöffnet bleiben. War auch schon bei der Bürgermeisterin Warum dies nicht möglich ist und die Antwort war das wir dann den Blick auf die Berge nicht haben aber ehrlich wir sind nicht das Trimini. Was ist mit dem Schwimmverein und dem Schulschwimmen und wo sollen wir als Familie 3 Jahre hin gehen zum schwimmen?? Welche Lösung gibt es da?? Ich habe 4 Kinder und bin mit denen jede Woche mehrmals schwimmen. Wie stellt ihr euch das 3 Jahre lang vor??

Antwort: Es wurde geprüft, wie weit der Baukörper des neuen Familienbades in die Wiese geschoben werden kann. Auf Grund der geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen der Stadt Penzberg, wird das Grundstück in naher Zukunft durch einen Damm begrenzt. Das Architekturbüro hat das zur Verfügung stehende Fläche bestmöglichst ausgenutzt. Das neue Bad ist von der Straße gut zu sehen und hat durch die Lage noch einen Garten bzw. eine Liegefläche im Süden.  Der Baukörper konnte dennoch nicht so weit verschoben werden, dass man das bestehende Bad erhalten kann. Es wurden in öffentlichen Sitzungen darüber beraten, ob man in zwei Bauabschnitten bauen kann und ob evtl. ein Freibecken mit Traglufthalle eine Lösung wäre. Beides wurde aus Kostengründen nicht mehr weiter verfolgt.

Die Schulen haben signalisiert, dass Sie den Schwimmunterricht anderweitig ausgleichen. Für den Verein stehen Trainingsmöglichkeiten am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag zur Verfügung. Di/Do für 2 Stunden in Bad Tölz und Mittwoch in Weilheim. Die Bevölkerung wird gebeten die Bäder in der Umgebung zu nutzen.


 
Frage: Wird ein neues Schwimmbad als Familienbad beworben, erwartet man ein erweitertes Angebot für Kinder neben dem Sportschwimmbecken und dem Saunabereich. In den aktuellen Plänen ist dies jedoch nur rudimentär umgesetzt. Der geplante (Klein-)Kinderbereich ist lediglich ein flaches Becken mit kleiner Rutsche. Ist zu erwarten, dass in einer Detailplanung (falls es zum Neubau kommt) hier (und ggf. auch in anderen Bereichen) nachgebessert wird? Ich fände eine schönere Gestaltung des Kinderbereichs (farbenfroh, einige kleine Spielattraktionen, ggf. ein durchgehendes Thema, etc.) absolut wünschenswert und finde, dass soetwas nicht z.B. zugunsten einer durchgängigen modernen Architektur aufgegeben werden sollte (letztere interessiert Kinder nunmal gar nicht). Etwaige geringfügige (!) Mehrkosten für einen solchen Spielbereich wären sicher gut eingesetztes Geld.

Antwort: Der Grundriss des neuen Familienbades zeigt die Attraktivitäten im Kinderbecken noch nicht. Wir sind mit dem Planer-Team aber bereits in der Detailplanung für das Becken.  Es ist ein äußerst ansprechendes Becken mit vielen kindgerechten Elementen geplant.  Es enthält verschiedene Wasserspritzgeräte, Kippeimer, Kletternetz, ein Spielboot, ein Schiffchenkanal und einiges mehr. Im Außenbereich werden wir einen „Wasserspielgarten“ für Kinder errichten.

Zudem wird das neue Familienbad eine Großrutsche, die man als Körperrutsche oder als Reifenrutsche nutzen kann, erhalten. Die jungen Badbesucher wünschen sich seit vielen, vielen Jahren eine Rutsche in Penzberg. Dies haben Meinungsumfragen immer wieder bestätigt. Nun wird die lang ersehnte Rutsche gebaut.

Das Thema „Kind“ wird in dem neuen Bad ausführlich bearbeitet, weil wir nicht nur für das sportliche Schwimmen, sondern vor allem auch für die Familien ein zukunftsfähiges Bad bauen.


 

 

Aktuelles & Download

Screen-Präsentation der Informationsveranstaltung vom 26.09.2018: PDF-Download