Fernwärme bei den Stadtwerken Penzberg

Keine Lust auf
kalte Ohren!?

Versorgungsgebiet

 

Das Kommunalunternehmen Stadtwerke Penzberg hat im Penzberger Stadtgebiet im Bereich Weidenweg, Am Schlossbichl, Christianstr., Karlstr., Gartenstr. und Zugspitzstr. das bestehende Fernwärmenetz erweitert. Aus diesem Wärmenetz werden das AWO-Seniorenzentrum, die Realschule und das Gymnasium (seit 10/2018) und mehrere Mehrfamilienhäuser mit Wärme versorgt.
Die Aufnahme der Wärmeversorgung erfolgte im Oktober 2017.
Folgende Erweiterungen erfolgten im Jahr 2018 und 2019:

2018: Neuanschluss
- Realschule und Gymnasium
- 2 neu errichtete Mehrfamilienhäuser an der Ecke Gartenstr./Karlstr.

2019: Netzerweiterung
- Das Netz wurde im August 2019 in der Birkenstr. in der Höhe Grundschule
  bis ins Baugebiet Birkenstr.-West erweitert.

Das Baugebiet Birkenstr.-West wird vollständig mit Fernwärme versorgt werden.

Neuanschluss
- Neubauten der MARO in der Matthias-Flurl-Str.
- Mehrfamilienhäuser in der Saelweiher Str. 13 und 15

Im Oktober 2019 wurde als 3. Erzeugungseinheit ein BHKW in Betrieb genommen.Das BHKW wurde neben dem Biomasseheizwerk in der Birkenstr. 2 errichtet.

Das BHKW produziert Wärme für das Netz und wird ab Inbetriebnahme des neuen Familienbads den Strom für das neue Bad liefern. Neben dem neuen BHKW befindet sich der Stromanschluss (Niederspannungshauptverteilung - NSHV) und der Trafo für das neue Familienbad.

Eckdaten neues BHKW:
- Leistung elektrisch: 260 kW
- Leistung thermisch: 390 kW

Förderung durch BAFA: insbesondere KWK-Förderung (30% der Netzkosten)

2020 Netzerweiterung

Karlstr./Phillipstr.
von Karlstr. (Höhe Realschule bis VR-Bank) und Verlegung in Phillipstr. bis Nr. 6A. Im Plan rot dargestellt

Netzerweiterug Karlstr./Phillipstr

Ersatz des Bestandsnetzes vom Heizwerk bis Birkenstr (in Höhe Grundschule Birkenstr.). Im Plan rot dargestellt

Netzerweiterung 2020 Birkenstr.

Versorgungsleitung im Bereich Josef-Boos-Halle (ca. 300m)

Netzerweiterung 2020 Josef-Boos-Halle

Fernwärmenetz in der Stadt Penzberg

Vertrag & Konditionen

Projektdaten:

  • Erweiterung der Leitungstrasse: 1.140 Meter
  • 2 x 200 kW Biomasse
  • 2.500 kW Erdgaskessel (Spitzenlast)
  • Heizlast: 2,8 MWh/a x Gleichzeitigkeitsfaktor 0,75 = ca. 2,1 MWh
  • Energieträger-Mix: 62% Biomasse (heimische Holz-Hackschnitzel), 38% Erdgas
  • Biomasselieferung: 2-3 x wöchentlich
  • BHKW ab 14.10.2019 in Betrieb
  • Zuschüsse ca. 400 TEUR:
  • davon 134 TEUR vom TFZ Straubing (Fördermittel des Landes)
  • Investitionssumme 2,3 Mio. EUR:
  • 700 TEUR Heizwerk
  • 1.250 TEUR Leitungsbau Fernwärme
  • 300 TEUR Baunebenkosten

Presseinfos zur Fernwärme

11. Oktober 2017 Penzberg Merkur - mit freundlicher Genehmigung des Autors (Wolfgang Schörner)

Rundum-Sorglos-Energie

  • Hohe Versorgungssicherheit, weil durch ein durchdachtes System in Erzeugung und Verteilung sowie ausreichende Reserven dafür sorgen, dass Fernwärme immer verfügbar ist – selbst im kältesten Winter
  • Keine Brennstoffbeschaffung und keine Verbrennung im Haus, weil Sie mit Fernwärme genau das bekommen was Sie brauchen: fertige Wärme
  • Keine Abgaskontrollen, weil keine Verbrennung im Haus erfolgt
  • Geringer Platzbedarf, weil Heizkessel, Brennstofflager und Schornstein überflüssig sind
  • Umfangreicher Service in Kombination mit höchster Sicherheit, weil sich um Wartung, Betriebsführung und Störungsbeseitigung der Fernwärmeversorger kümmert – und das rund um die Uhr, auch an Feiertagen
  • Keine Notwendigkeit, sich über die hohen Anforderungen der neuen gesetzlichen Regelungen Gedanken zu machen, weil Fernwärme die Umweltschutzauflagen aus der Energieeinsparverordnung und Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz erfüllt
  • Mit Fernwärme sind Sie bereit für die Energiewende, weil Fernwärme zu 100% für eine nachhaltige Energieversorgung steht

preisbeständig & bezahlbar

  • Im Vergleich zu anderen Energien ist Femwärme preisbeständig weil die zur Fernwärmeerzeugung eingesetzten Brennstoffe nur einen geringen Anteil der Kosten ausmachen. Auch die Energiesteuer fällt bei Fernwärme weniger ins Gewicht.
  • Optimale Preiszusammensetzung weil nicht nur die reinen Brennstoffkosten berücksichtigt werden
  • Flexibler Brennstoffmix, der den Einsatz der jeweils preiswertesten Energien ermöglicht
  • Hoher Brennstoffausnutzungsgrad, weil modernste Anlagentechnik zum Einsatz kommt.
Kostenentwicklung Heizungssysteme
Entwicklung der Vollkosten bei verschiedenen Heizungssstemen